Trockenstandorte

Trockenstandorte sind extrem pflegeleicht. Das Vegetationssubstrat besteht nur aus wasserdurchlässigen Materialien wie Schotter, Sand, und Kies.

Diese Standorte werden von angepassten Wildpflanzen bewohnt und wirken zu Beginn wie eine Felslandschaft. Mit ein wenig Geduld erleben Sie die Wildpflanzen bald in einer atemberaubendern Farbenpracht.

Das funktioniert in speziell angelegten Bereichen des Gartens aber kann auch großflächig im ganzen Garten umgesetzt werden.

 

Hier ein paar Beispiele:

Der Schotterrasen:

Als Schotterrasen bezeichnet man eine Fläche mit einem Substrataufbau (Schotter) von mindestens 20cm. Die oberste Schicht wird dünn mit Komposterde angereichert und dann mit Schotterrasen eingesät. Wobei der Begriff Rasen nicht ganz treffend ist, da in der Saatgutmischung auch ca 30% Kräuter (Glockenblumen, Gänseblümchen, Thymian, ....) enthalten sind. Bei einer ausreichenden Schichtdicke ist dieser "Rasen" sogar befahrbar!

 

Magerwiese:

Als Magerwiese bezeichnet man Flächen, die mit einem nährstoffarmen Substrat (Sand, Splitt, Schotter,...) abgemagert wurden. Durch den Mangel an Nährstoff verschiebt sich das Artenspektrum.( viel Nähstoff = wenig Blütenpflanzen  / wenig Nährstoff = Artenspektrum der Blühpflanzen nimmt zu) Durch eine gezielte Aussaat wird dann eine Bunte Magerwiese langfristig angesiedelt.

 

Magerstandort:

Als Magerstandorte allgemein bezeichnet man alle Flächen die einen geringen Nähstoffgehalt aufweisen und anfallendes Regenwasser schnell versickern lassen. Auch diese Standorte (Mauerkronen, Geröllhänge, extensive Dachbegrünungen, .....) sind begrünbar! Zum Beispiel sind fast alle Sedumarten für solche Extremstandorte zu verwenden. 

Mit anderen Worten:   Es gibt fast keinen Standort der nicht begrünbar ist!!!